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Neues aus der Wissenschaft


Magnetstimulation hilft nach Schlaganfall

Neurology, online 14. Dezember 2011

4. Januar 2012, Ärzte Zeitung - Transkranielle Magnetstimulation ist auch ein Ansatz zur Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten mit visuellem Neglect: Zehn Sitzungen über zwei Wochen verteilt bessern die Wahrnehmung auf der betroffenen Seite. ...mehr

Tiefe Hirnstimulation lindert auch Bipolare Depressionen

Archives of General Psychiatry, online Januar 2012

3. Januar 2012, Deutsches Ärzteblatt - Eine tiefe Hirnstimulation kann Depressionen lindern. Die Wirkung scheint nach einer Studie in den Archives of General Psychiatry mit der Dauer der Stimulation sogar zuzunehmen. Die Behandlung war auch bei Patienten mit Bipolarer Störung II effektiv und sicher...mehr

Schlaganfall: Mit Magnetfeldern gegen die Folgen

Neurology (14. Dezember 2011, online)

17. Dezember 2011, Focus Online - Schlaganfall verursacht oft halbseitige Wahrnehmungsstörungen. Betroffene sehen und hören kaum noch, was rechts oder links ihres Körpers geschieht. Eine Studie zeigt, wie Magnetstimulation des Gehirns helfen kann. ...mehr

Wie multiple Sklerose das Gehirn verändert

New England Journal of Medicine (2011; 365: 2188-2197)

9. Dezember 2011, Deutsches Ärzteblatt - Neue Forschungsergebnisse stellen die bisherigen Konzepte zur Entstehung der multiplen Sklerose (MS) gewissermaßen auf den Kopf. Laut der Publikation im New England Journal of Medicine (2011; 365: 2188-2197) könnte am Anfang der Erkrankung nicht, wie bisher angenommen, eine Demyelinisierung der Axone, also eine Schädigung der weißen Hirnsubstanz, in tieferen Regionen des Zentralnervensystems stehen. Die Erkrankung könnte vielmehr ihren Ursprung in einer Schädigung der grauen Hirnsubstanz des Cortex haben ...mehr

Neue Erfolge mit Hirnstimulation bei therapieresistenter Depression

Journal of Neurosurgery; online 18. November

21. November 2011, Ärzte Zeitung - Der Effekt der tiefen Hirnstimulation bei schweren Depressionen ist jetzt in einer dreizentrischen Studie geprüft worden. Mit Erfolg. ...mehr.

Wie multiple Sklerose das Gehirn verändert

Hawellek et al.: PNAS 2011

14. November 2011, Deutsches Ärzteblatt - Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist einem Rätsel der multiplen Sklerose (MS) näher gekommen ...mehr.

Tabak: Transkranielle Magnetstimulation verstärkt Craving

Biological Psychiatry (2011; 70: 794-799)

1. November 2011, Deutsches Ärzteblatt - Das latente Verlangen nach der nächsten Zigarette, das viele Exraucher irgendwann rückfällig werden lässt, kann durch eine transkranielle Magnetstimulation des Stirnhirns ausgelöst werden. Dies geht aus einer Studie hervor, in der US-Forscher eigentliche nach Wegen gesucht haben, Rauchern den Entzug zu erleichtern. ...mehr.

Wie das Hirn faire Sanktionen orchestriert

Thomas Baumgartner et al.; Nature Neuroscience

10. Oktober 2011, Doccheck - Wollen wir unfaire Personen auf eigene Kosten bestrafen, müssen zwei frontale Gehirnregionen miteinander interagieren. Zur Ergründung dieses neuronalen Netzwerks kombinierten Forscher eine Gehirnstimulationsmethode mit einer Methode zur Messung der Gehirnaktivität...Welche neuronalen Netzwerke dieser Selbstkontrolle zugrunde liegen, zeigen Dr. Thomas Baumgartner und Prof. Daria Knoch in Zusammenarbeit mit Prof. Ernst Fehr in ihrer kürzlichpublizierten Studie. Sie kombinierten dabei die Methode der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) mit der funktionalen Magnetresonanztomographie (fMRT). ...mehr.

Tiefenhirnstimulation: Strenge Vorsichtsmaßnahmen

Dtsch Arztebl 2011; 108(17): A-939 / B-773 / C-773

"Ethik der Tiefen Hirnstimulation" ist auch Thema auf der 56. Jahrestagung der DGKN

2011, Deutsches Ärzteblatt - Wer heilt, hat recht, heißt es oft lapidar. Doch ist das wirklich immer richtig? Ist es zum Beispiel legitim, zu heilen unter der Prämisse, dass sich möglicherweise die Persönlichkeit ändert? Diese Fragen stellen sich beispielsweise bei der tiefen Hirnstimulation (THS). ...mehr.

Tiefenhirnstimulation verbessert die Erinnerung von Mäusen

Presseschau - Journal of Neuroscience 31 (38), 13 469–13 484 (2011)
5. Oktober 2011, NZZ -  Nur in zwei Hirnregionen werden bis ins hohe Alter noch neue Nervenzellen gebildet: im Riechkolben und in einem Teil des Hippocampus (Gyrus dentatus), der für die Gedächtnisbildung wichtig ist. Nun zeigen Forscher, dass eine elektrische Stimulation die Neubildung von Nervenzellen bei Mäusen anregt und dass die neuen Zellen das Gedächtnis der Tiere verbessern. ....mehr.

Alzheimer-Forscher in Leipzig machen bedeutende Fortschritte

Termine / Acta Neuropathologica

September 2011, markenpost - Eine Arbeitsgruppe um Prof. Steffen Roßner hat gemeinsam mit Experten der Hallenser Biotechnologie-Firma Probiodrug um Prof. Hans-Ulrich Demuth einen Mechanismus aufgeklärt, durch den krankhafte Proteinablagerungen in den Hippocampus von Alzheimer-Patienten gelangen. Der Hippocampus ist der Teil des Gehirns, der für das Lernen und das Gedächtnis verantwortlich ist. ...mehr.

Alzheimer: Bessere Früherkennung bald möglich

Presseschau
17. Septmeber 2011, Berliner Morgenpost -  Vielversprechend ist der Marker Florbetaben, der in einem Positronen-Emissions-Tomogramm (PET) die Plaques sichtbar machen kann. Dieser Marker wurde von der Firma Bayer entwickelt und befindet sich in der klinischen Prüfung. Es scheint, als könne damit die Diagnose Alzheimer schon zehn bis 15 Jahre vor den ersten Symptomen möglich sein.. ....mehr.

Jahrestagung der International Society for Neuroimaging in Psychiatry (ISNIP)

Termine / Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg
September 2011, innovationsreport - Aktuell wurde am Universitätsklinikum Heidelberg ein neuer Magnetresonanztomograph eigens für wissenschaftliche Projekte und Studien in Betrieb genommen. Wissenschaftler wollen damit u.a. erforschen, welche Netzwerke im Gehirn an der Verarbeitung von Gefühlen, an ihrer Aktivierung und Kontrolle beteiligt sind, ... Derzeit laufen Studien zum Vergleich verschiedener Therapien bei Borderline-Störung, die mit heftigen, als unkontrollierbar erlebten Gefühlsausbrüchen einhergeht, und chronischer Depression. ...mehr.

Tiefenhirnstimulation bei Parkinson hilft auch langfristig

Presseschau / Archives of Neurology, online 8. August 2011
August 2011, Deutsches Ärzteblatt - Auch ein Jahrzehnt nach einer Tiefenhirnstimulations-Operation halten die Verbesserungen der motorischen Funktionen bei Personen mit Morbus Parkinson an. Das berichten Wissenschaftler um Anna Castrioto von der Universita degli Studi di Perugia. ...mehr.

Magnetstimulation gegen Panik: Patienten für Studie gesucht

Presseschau / Universitätsklinikum Münster
Juli 2011, Die Zeit - Können Panikstörungen und Angstattacken durch gezielten Einsatz von Magnetstimulation auf spezielle Regionen des Gehirns besser und schneller behandelt werden? Das wird jetzt in einer Studie geprüft. ....mehr.

Hirnstimulation kann das Lernverhalten verändern

Presseschau / NeuroImage 2011; 57: 617-623
Juli 2011, Die Zeit - Aus Schaden oder Gelingen wird der Mensch klug. Neurowissenschaftlern ist es nun erstmals gelungen, die positiven Lernerfolge mit Magnetimpulsen zu verstärken ....mehr.

Magnetstimulation bei Migräne mit Aura erfolgreich getestet

Presseschau / Lancet Neurology 2010; 9: 373
Juni 2011, Ärzte Zeitung - Mit einem tragbaren Gerät zur Magnetstimulation können manche Migräne-Patienten akute Kopfschmerzattacken lindern. Die einmalige Stimulation war in einer Studie wirksamer als eine Scheinanwendung ....mehr.

Impulse helfen Querschnittsgelähmtem auf die Beine

Presseschau / The Lancet 2011, 377:1938 - 1947
Mai 2011, Die Zeit - Ein Experiment mit elektrischen Impulsen hat einem Querschnittsgelähmtem wieder auf die Beine geholfen.
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Koma: Evoziertes EEG misst Bewusstseinszustand

Presseschau/ Science; 2011; 332: 858-862
Mai 2011, Deutsches Ärzteblatt - Eine spezielle EEG-Untersuchung könnte die Differenzialdiagnose bei Koma­patienten erleichtern. Die Publikation in Science (2011; 332: 858-862) liefert auch wichtige neue Einsichten in die Funktionsweise des Bewusstseins....mehr.

Neues aus der Schlafmedizin: Experten diskutieren Zusammenhänge von Schlafstörungen und Kreislauf-Erkrankungen

Pressemitteilung der DGKN
März 2011, Münster - Bestimmte Schlafstörungen können ihre Ursache in einer Verkalkung der Blutgefäße, der Arteriosklerose, haben. Ein nicht erholsamer Schlaf wiederum erhöht möglicherweise das Risiko von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Dies zeigen neue Studienergebnisse, die auf der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) vorgestellt werden. Der Kongress findet vom 16. bis zum 19. März 2011 in Münster statt  ...mehr.

Schlaganfällen vorbeugen: Vorhofflimmern frühzeitig behandeln Experten diskutieren in Münster neue Therapiemöglichkeiten

Pressemitteilung der DGKN
März 2011, Münster – Ein Viertel aller Schlaganfälle wird durch Vorhofflimmern verursacht. Weltweit leiden etwa sechs Millionen Menschen an dieser Form von Herz­rhythmusstörungen. Vor allem Ältere sind betroffen. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der über 65-jährigen Menschen um 70 Prozent ansteigen. Damit werden auch das Vorhofflimmern und die Schlaganfälle deutlich zunehmen. Um einer „Epidemie“ von Schlaganfällen vorzubeugen, ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung des Vorhofflimmerns essenziell  ...mehr.

Kölner Neurologen untersuchen Chancen und Risiken der Tiefen Hirnstimulation

Presseschau
März 2011, Deutschlandfunk - Die sogenannte Tiefe Hirnstimulation mithilfe von Elektroden hat bereits Tausenden von Parkinsonkranken geholfen. Doch bei einigen Patienten ...mehr.

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