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Pressemitteilungen 2011

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10.11.2011

Neurophysiologen empfehlen Tiefen Hirnstimulation: Elektroden im Gehirn bei Parkinson langfristig besser als Medikamente

Darmstadt/Köln – Bei Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Stadium kann die Wirkung der Medikamente nachlassen. Dann stellen neurophysiologische Therapien wie die sogenannte Tiefen Hirnstimulation eine gute Behandlungsalternative dar. Das Verfahren kommt bislang an wenigen Universitätskliniken bei langjährig erkrankten und besonders schwer betroffenen Parkinson-Patienten zum Einsatz. Dabei implantieren Neurochirurgen unter örtlicher Betäubung Elektroden in jenen Hirnbereich, der für das typische Zittern bei Parkinson mitverantwortlich ist. Einige Patienten leben mittlerweile seit zehn Jahren oder länger mit dem Gerät, oft mit gleichbleibender Linderung der Symptome. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) anlässlich einer aktuellen Studie hin. …mehr

27.07.2011

Hochfrequenz-EEG zeigt erkrankte Areale im Gehirn an

Darmstadt/Freiburg – Wenn sich epileptische Anfälle nicht durch Medikamente verhindern lassen, ist oft eine Operation notwendig. Die Ärzte entfernen dabei erkrankte Hirnabschnitte. Voraussetzung hierfür ist eine präzise Ortung der betroffenen Bereiche. Eine neue Methode, die Analyse sogenannter Hochfrequenzoszillationen im Elektroenzephalogramm (EEG), könnte dies künftig verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) fordert eine weitere Erforschung der Technik, um in Zukunft mehr Patienten eine Operation zu ermöglichen.…mehr

25.05.2011

Von Alzheimer, Migräne und Parkinson bis Schlaganfall: Neurophysiologen informieren auf neuer Homepage Ärzte, Studenten und Patienten

Darmstadt – Ab sofort steht die Internet-Plattform www.dgkn.de in neuem Design und mit vielen zusätzlichen Inhalten online. Das Angebot der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) bietet jetzt noch mehr Informationen. Denn seit April können sich nicht nur Neurophysiologen in Klinik und Praxis kundig machen sondern auch Studenten, Patienten und Angehörige. Hier lesen sie über Diagnosemethoden und Therapien bei Alzheimer, Epilepsie, Migräne, Parkinson oder Schlaganfall. Junge Mediziner finden aktuelle Preisausschreibungen und Stipendien. Mit der neuen Internetseite erweitert die DGKN ihr Leistungsangebot für Mediziner, Studenten und Patienten. Weitere aktuelle Inhalte sind für die nächsten Monate geplant.…mehr

14.03.2011

Lästiges Pfeifen im Ohr: Neuartige Musiktherapie hilft bei Tinnitus

Münster – Millionen Deutsche leiden an einem chronischen Tinnitus. Das Pfeifen, Brummen oder Rauschen im Ohr beeinträchtigt die Lebensqualität mitunter erheblich. Mit einer neuartigen Musiktherapie lernt das Gehirn, die störenden Geräusche auszublenden. Wissenschaftler stellen den Behandlungsansatz auf der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) vor. Der Kongress findet vom 16. bis zum 19. März 2011 in Münster statt.…mehr

10.03.2011

Schlaganfällen vorbeugen: Vorhofflimmern frühzeitig behandeln

Münster – Ein Viertel aller Schlaganfälle wird durch Vorhofflimmern verursacht. Weltweit leiden etwa sechs Millionen Menschen an dieser Form von Herz¬rhythmusstörungen. Vor allem Ältere sind betroffen. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der über 65-jährigen Menschen um 70 Prozent ansteigen. Damit werden auch das Vorhofflimmern und die Schlaganfälle deutlich zunehmen. Um einer „Epidemie“ von Schlaganfällen vorzubeugen, ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung des Vorhofflimmerns essenziell. Darauf weisen Experten im Vorfeld der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) in Münster hin. Die Bedeutung der Erkrankung für die Schlaganfallprävention sowie neue Therapieoptionen sind ein Schwerpunktthema des Kongresses und der Kongress-Pressekonferenz am 16. März 2011. …mehr

04.03.2011

Neues aus der Schlafmedizin: Experten diskutieren Zusammenhänge von Schlafstörungen und Kreislauf-Erkrankungen

Münster - Arteriosklerose ist eine Hauptursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle. „Bei vielen Menschen treten Verkalkungen auch in dem Bereich der Halsschlagader auf, an dem sich die Messstatio¬nen für den Sauerstoff- und CO2-Gehalt des Blutes befinden”, erläutert Professor Dr. med. Peter Young, der am Universitätsklinikum Münster die Sektion Schlafmedizin leitet. Nachts könne es dadurch zu einer Schlafstörung kommen. So gibt es Hinweise, dass Patienten mit Arteriosklerose der Halsschlagader häufiger am sogenannten zentralen Schlafapnoe-Syndrom leiden. Bei Betroffenen treten während des Schlafens kurze Atemaussetzer auf. …mehr

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