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Stipendiaten 2011


Stipendium für junge Wissenschaftler der DGKN

Stipendiat: Dr. Dirk Czesnik

Erfahrungsbericht zum Projekt

„Untersuchung der Regulierung axonaler Exzitabilität in peripheren sensorischen und motorischen Axonen mittels der „Threshold tracking“ - Methode“

Ziel des beantragten Projekts war zum einen, die Modulation peripherer axonaler Exzitabilität durch verschiedene extrinsische Faktoren am Menschen in-vivo zu untersuchen. Hierzu wurde zunächst die Durchführung der Methode des „Treshold trackings“ mit dem Standardprotokoll im Selbstversuch erlernt. Ich erlernte außerdem sowohl die Ableitung der Exzitabilität motorischer und sensorischer Fasern, wie auch die Datenauswertung mittels QtracS (Bostock et al., 1998).
Im Weiteren erlernte ich, ein für die spezifische Fragestellung geeigneteres Stimulationsprotokoll zu entwickeln. ...mehr.

 

Stipendiat: Dr. Stefan Kammermeier

Erfahrungsbericht zum Projekt

Intraoperative 3D-Rekonstruktion von Einzelzellentladungen und klinischem Effekt von Makrostimulation bei Tiefer Hirnstimulation durch „OneTrack“

An der Emory University in Atlanta, Georgia wurden die modernen Verfahren der Tiefen Hirnstimulation aus den zuvor praktizierten Thermoläsionsverfahren in den entsprechenden Kerngebieten zur Tiefen Hirnstimulation weiterentwickelt, maßgeblich durch Mahlon R. DeLong, MD, Klaus Mewes, PhD und Thomas Wichmann, MD. Die Tiefe Hirnstimulation in ihrer heutigen Form wurde dort seit 1993 durchgeführt. Vor ca. 10 Jahren wurde dort das computergestützte Programm „OneTrack“ entwickelt, das auf die individuelle anatomische Konfiguration der Basalganglien ein dreidimensionales Modell anpassen kann und elektrophysiologische und klinische Daten während der Operation in räumliche Beziehung zu diesem Modell setzen kann. Dieses Programm nicht nur in Atlanta sondern bereits auch an einer anderen amerikanischen Universitätsklinik in klinischer Anwendung.

Ziel der Reise war, das Programm „OneTrack“ in Anwendung zu erleben und die Abläufe der Behandlung von der Indikationsstellung über die Operation bis zur Stimulationsoptimierung und Langzeitbetreuung beobachten zu können. ...mehr.

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