Die CT müsste eigentlich Röntgen-Computertomographie heißen. Denn es handelt es sich um eine computergestützte Röntgenuntersuchung. Der Begriff Tomografie bedeutet Darstellung in Schichten oder Scheiben, in diesem Fall Schichten des Körpers oder eines Körperabschnittes.
Ein CT-Gerät ist deutlich größer als ein normales Röntgengerät. Es benötigt einen eigenen Raum. In der Mitte des Gerätes befindet sich eine Öffnung, in die der Patient auf einer Liege geschoben wird. Für die Dauer der Untersuchung, normalerweise wenige Minuten, liegt der
Patient in der Öffnung und hat über eine Gegensprechanlage Kontakt mit den untersuchenden Ärzten und Assistenten. Wegen der Röntgenstrahlen hält sich das Fachpersonal hinter einer Schutzwand auf, durch die sie den Patienten aber sehen können. Die Röntgenstrahlen könnten für die Mitarbeiter ein höheres Risiko bedeuten als für Patienten, weil sie im Unterschied zu diesen täglich der Strahlung ausgesetzt wären und sie im Laufe ihres Arbeitslebens eine unvertretbar hohe Gesamtdosis „ansammeln“ würden.
Anwendung: z.B. Diagnose Schlaganfall, Epilepsie