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Ursachen

Zwar sind die strukturellen und biochemischen Vorgänge bei der Parkinson-Krankheit schon gut bekannt. Die Forschung ist jedich nach wie vor in weiten Teilen auf Hypothesen angewiesen, die das Absterben der dopaminergen Nervenzellen erklären sollen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen liegen die Ursachen für die Parkinson-Krankheit in den allermeisten Fällen noch im Verborgenen (= idiopathisches Parkinson-Syndrom ).

Schon beim normalen Älterwerden nimmt die Zahl dopaminerger Nervenzellen ab, ohne dass sich deshalb jemals Parkinson-Symptome zeigen.

Theorie 1: Möglich wäre, dass ein anlagebedingtes beschleunigtes Altern sozusagen „im Zeitraffer“ die Krankheit manifest werden lässt.

Theorie 2: Auch denkbar wäre, dass ein Teil der dopaminergen Zellen durch eine kurzfristige massive Schädigung zugrunde geht.

Theorie 3: Schließlich könnten über viele Jahre einwirkende Gifte, wie etwa Umweltgifte, Parkinson auslösen.

Theorie 4: Eine Parkinson-Symptomatik kann sich vorübergehend auch unter dem Einfluss einzelner Medikamente entwickeln. Am häufigsten handelt es sich um die sogenannten typischen Neuroleptika. Das sind Substanzen, die zur Behandlung schwerer seelischer Störungen eingesetzt werden. Fast immer bildet sich die Parkinson-Symptomatik wieder vollständig zurück, sobald
das verursachende Medikament abgesetzt ist.

Morbus Parkinson wird in der Regel nicht vererbt. In einigen Familien zeigt sich jedoch eine Häufung von Parkinson-Fällen.

 

Wenn Parkinson-Symptome als Folge einer anderen Erkrankung auftreten, spricht man von einem sekundären Parkinson-Syndrom. Bei etwa 10 bis 20 Prozent der Parkinson-Betroffenen ist dies der Fall.

Bedingt durch die zugrunde liegende Vorerkrankung ist die Schädigung des Nervensystems meist weitreichender als beim idiopathischen
Parkinson-Syndrom. Die Ursachen können sein:

  • Hirndurchblutungsstörungen
  • schwere Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Hirngeschwülste
  • Entzündungen des Gehirns
  • Medikamente
  • Schad - oder Giftstoffe

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