In Deutschland ist Morbus Parkinson bei etwa 200.000 bis 250.000 Personen bekannt. Die Dunkelziffer beträgt etwa 25 Prozent, sodass ungefähr 60.000 unbehandelte Betroffene hinzukommen. Männer erkranken etwas häufiger als Frauen. Sehr oft treten die ersten Krankheitssymptome zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. In der Gruppe der über 65-Jährigen finden sich, bezogen auf 100 Personen, ein bis zwei an Parkinson Erkrankte. Mit zunehmendem Alter stellt sich die Erkrankung noch häufiger ein.
Andererseits ist man nie „zu jung“ für die Parkinson-Krankheit. Fünf bis zehn Prozent aller Patienten bemerken erste Symptome bereits vor dem 40. Lebensjahr. Man spricht hier auch von einem „Young-onset-Parkinson-Syndrom“ (englisch = in jungen Jahren beginnend). Selbst Jugendliche können schon betroffen sein („juveniles Parkinson-Syndrom“, lateinisch = jugendlich). Infolge der steigenden Lebenserwartung wird die Zahl der Patienten in den nächsten Jahren auch noch weiter zunehmen. Aber auch durch verbesserte Möglichkeiten der Früherkennung erfahren immer mehr Betroffene rechtzeitig
eine hilfreiche Behandlung.