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Therapie der Alzheimer-Krankheit

Bisher zugelassene Medikamente behandeln die Symptome, jedoch nicht die Ursache. Der Gedächtnisverlust kann höchstens gebremst aber nicht gestoppt oder gar rückgängig gemacht werden. In den 90er Jahren kamen die Acetylcholinesterase-Hemmer auf den Markt. Sie sind bis heute fester Bestandteil der Therapie. Anschließend wurde Memantin zugelassen. Bislang sind das die einzigen Präparate für die medikamentöse Therapie.

Es gibt aber auch nichtmedikamentöse Behandlungen:

  • viel körperliche Bewegung
  • Hirnleistungstraining (Angebot von Gedächtnisambulanzen)
  • Musiktherapie
  • Soziale Kontakte

Was bringt die Zukunft

Einige Medikamente werden momentan in Studien erprobt. Sie sollen das Massensterben der Hirnzellen aufhalten. Ein Ansatz ist die Impfung gegen Alzheimer-Plaques. Das sind Eiweißablagerungen im Gehirn, die Forscher für das Sterben der Hirnzellen verantwortlich machen. Dieser Ansatz hatte erst kürzlich bei Patienten zu starken Nebenwirkungen, wie etwa einer Entzündung der Hirnhaut geführt. Die Forscher halten diesen Ansatz aber weiterhin für vielversprechend. Eine andere neue Methode soll verhinderen, dass sich diese Plaques bilden. Dafür blockieren sie das zuständige Enzym. Ebenso in der Probephase befindet sich Methylenblau. Der Farbstoff verhindert, dass sich die Eiweißbündel im Gehirn bilden und löst sie auf. So könnte das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit verlangsamt werden. Gute Ergebnisse erzielten Forscher auch mit Insulin-Nasensprays sowie antientzündlichen Therapien.

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